Die Wirksamkeit von Blitzschutzsystemen hängt am meisten von den Erdungsverhältnissen ab. Aus diesem Grund legt diese Norm die Anforderungen und Prüfungen zur Verbesserung der Erdungsverhältnisse fest.
Geändert haben sich die Informationen zur Durchführung der Prüfung bezogen auf die Leitfähigkeit. Der Anhang A zur Beurteilung der Korrosionsbelastung ist ebenfalls neu.
Eine der wichtigsten Anforderungen betrifft den Werkstoff. Dieser muss gegenüber dem Untergrund chemisch inaktiv sein.
Um Ströme ins Erdreich sicher abzuleiten, ist auf einen niedrigen spezifischen Widerstand zu achten.
Selbstverständlich ist auch auf eine lange Lebensdauer zu achten. Dabei spielt die Korrosion eine wichtige Rolle. Es sind deshalb nur korrosionsfreie Werkstoffe zu verwenden.
Um die Leitfähigkeit eines Erders zu bestimmen, wird das Vier-Elektroden-Verfahren angewendet. Es wird dabei eine Spannung an den äußeren Elektroden angelegt, die einen Stromfluss bewirken.
Der sich daraus ergebende Spannungsfall zwischen den inneren Elektroden wird unter der Verwendung eines Spannungsmessgeräts gemessen. Aus diesen beiden Messgrößen errechnet sich der Widerstand.
Die Prüfungen müssen bei einer Umgebungstemperatur [...]
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Es besteht aus der Ausleseeinheit PITreader mit RFID-Technologie und integriertem Webserver sowie einer sicheren Auswerteeinheit Safe Evaluation Unit (SEU). Durch seinen modularen Aufbau lässt sich das System individuell in das Design bestehender Bedienpulte integrieren und vorhandene Taster können genutzt werden. Zum Einsatz kommt das Gerät in Maschinen und Anlagen, in denen zwischen unterschiedlichen Steuerungsabläufen und Betriebsarten umgeschaltet wird. Auf einem codierten RFID-Transponder-Schlüssel erhalten autorisierte Mitarbeiter eine angepasste Maschinenfreigabe. Bis zu fünf sichere Betriebsarten stehen zur Wahl. Unfälle, Fehlbedienung und Manipulation können reduziert werden.
Firma: Pilz
https://www.pilz.com/de-DE
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Der in der Ausgabe der DIN VDE 0100-520 von 2013 [2] angegebene Rechenweg ist schlecht bis gar nicht dokumentiert und daher irreführend. Dennoch ist er wenigstens in einem Punkt korrekt. Man muss nur erst dahinterkommen. So ist es logisch und richtig, bei dreiphasigen (symmetrisch belasteten) Netzen für Hin- und Rückleiter mit einem Faktor von
statt 2 zu rechnen. Folgende Überlegung führt dorthin:
Der Verkettungsfaktor
Betrachtet man in einem Wechselstromkreis die Verläufe der Spannungsfälle auf Hin- und Rückleiter, so sind diese um 180° gegeneinander versetzt, da auch die Ströme um 180° gegeneinander versetzt verlaufen.
Deswegen ergibt sich in Summe (im Effektivwert) das Doppelte des Spannungsfalls einer Ader, weil dies auch für jeden Augenblickswert gilt (Bild 1).
In einem Drehstromsystem ist dies nicht so. Wie die Spannungen und (bei symmetrischer, sinusförmiger Belastung) die Ströme verlaufen natürlich auch die Spannungsfälle in den Außenleitern sinusförmig und mit einem Phasenversatz von 120° gegeneinander. Der Spannungsfall zwischen zwei Außenleitern ist [...]
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Die zerstörerische Wirkung kann im Extremfall sogar Explosion und Brand der Geräte her-vorrufen. Angelehnt an das Web-Lernmodul „Überspannungsschutz“ [1] des GDV werden entsprechende Schutzmaßnahmen im Folgenden näher erläutert.
Gründe für den Überspannungsschutz
In Deutschland gibt es eine hohe Blitzaktivität, die sich allerdings regional stark verteilt (Bild 1). Diese Blitzaktivität führt jedes Jahr zu hohen Schäden. Die Überspannung schädigt bzw. zerstört die angeschlossenen elektronischen Bauteile. Der Blitz-Informationsdienst der Fa. Siemens (BLIDS) nutzt Messstationen quer durch Europa und erfasst seit Anfang der 90er Jahre genaue Daten von Blitzeinschlägen. Bis zu 50 m genau kann BLIDS den Einschlag eines Blitzes lokalisieren. Eine Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) belegt, dass Blitz und Überspannung immer teurere Einzelschäden verursachen. Im Jahr 2006 gab es demnach 550 000 Schäden, die mit 340 Millionen Euro beglichen wurden. Innerhalb von sechs Jahren stiegen somit die Versicherungsleistungen für einen durchschnittlichen Blitz und Überspannungsschaden um 30 %. Grund für [...]
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Frage: In unserem Unternehmen werden die Prüfungen für ortsveränderliche Geräte durch befähigte Personen der Elektroabteilung durchgeführt. Wir würden den sehr großen zeitlichen Aufwand gerne etwas reduzieren und geleaste Geräte des IT-Bereichs aussparen. Ist es möglich, auf die wiederkehrende Prüfung zu verzichten, wenn wir a) eine Erstprüfbescheinigung von der Leasingfirma bzw. vom Hersteller erhalten; b) eine Sichtkontrolle auf augenfällige Mängel (Transportschäden) vor der Inbetriebnahme durchführen und c) Geräteanschlussleitungen beim Austausch der Geräte durch neue, geprüfte Leitungen ersetzen?
Des Weiteren wurde bei der Wiederholungsprüfung an älteren ortsfesten Maschinen von der prüfenden Fremdfirma bemängelt, dass Stromlaufpläne, Pneumatik- und Hydraulikpläne sowie Betriebs- und Bedienungsanleitungen fehlen. Stellt das Fehlen der Unterlagen einen solch großen Mangel dar, dass die Maschinen nicht mehr betrieben werden dürfen? Gibt es zum Wiederbeschaffen der Unterlagen eine Frist.
Antwort: In der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) [1] sowie in der DGUV Vorschrift 3 [2] sind Prüfungen vor der ersten Inbetriebnahme gefordert. Die Prüfungen sowie die ermittelten [...]
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