Leuchten – Teil 1: Allgemeine Anforderun-gen und Prüfungen
Dieser Teil 1 der Internationalen Norm IEC 60598 legt allgemeine Anforderungen für Leuchten fest, die elektrische Lichtquellen zum Betrieb an Versorgungsspannungen bis einschließlich 1 000 V enthalten.
Die Anforderungen und die dazugehörigen Prüfungen dieser Norm gelten für Einteilung, Aufschriften, mechanischen und elektrischen Aufbau und für die photobiologische Sicherheit.
Im Allgemeinen behandelt dieser Teil die Sicherheitsanforderungen an Leuchten. Der Zweck dieses Teiles ist es, einen Grundstock an Anforderungen und Prüfungen festzulegen, die für die meisten Leuchtenarten im Allgemeinen anwendbar sind und auf die in den Einzelbestimmungen von IEC 60598-2 jeweils zurückgegriffen wird.
Dieser Teil ist somit nicht als eine Bestimmung an sich für irgendeine Leuchtenart zu verstehen. Sein Inhalt gilt vielmehr nur im Zusammenhang mit dem jeweiligen Teil von
IEC 60598-2 für die dort im Einzelnen genannten Leuchtenarten.
Die Teile von IEC 60598-2 nehmen Bezug auf die Hauptabschnitte von Teil 1 und legen jeweils fest, inwieweit der Hauptabschnitt [...]
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Anfang des letzten Jahrhunderts entbrannte der „Stromkrieg“ zwischen Thomas Alva Edison (1847–1931) und George Westinghouse (1846–1914). Letzterer hatte die Patente für den Drehstrommotor von Nikola Tesla (1856–1943) erworben. Edison kämpfte mit Vehemenz für „seinen“ Gleichstrom, während Westinghouse davon überzeugt war, der Wechselstrom sei das Maß aller Dinge [1].
Letztlich setzte sich der Wechselstrom durch, da er sich einfach in hohe Spannungen transformieren ließ. Schließlich war der Transformator gerade erfunden. Damit war elektrische Energie mit geringen Verlusten über weite Strecken von der Erzeugung bis zum Verbraucher übertragbar. Trotzdem wurden lokale Gleichstrom-Netze über eine sehr lange Zeit weiterbetrieben. Die letzte Gleichstrom-Versorgung in Frankfurt am Main wurde beispielsweise erst 1959 endgültig eingestellt [2].
Heute ist mit modernen Leistungshalbleitern eine effiziente Erzeugung sehr hoher Gleichspannungen möglich, weshalb diese Technologie im Bereich der Energie-Verteilung wieder in den Fokus technischer Entwicklung rückt.
Schon länger existieren Netzkopplungen zwischen Wechselspannungs-Netzen mit HGÜ (Hoch-Gleichspannungs-Übertragung), z. B. zwischen Skandinavien und dem europäischen Verbundnetz. [...]
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Die Plug&Play-Inbetriebnahme bleibt erhalten. Um für ältere Anlagen abwärtskompatibel zu sein, wurden weitere Programme nach den neuen Vorgaben hinzugefügt. Die 2-stufige Testfunktion ermöglicht den getrennten Test des geforderten zweiten Abschaltweges ohne zusätzliche externe Schalter. Dadurch ist die Einfehlersicherheit auch ohne Kuppelschalter gegeben. Darüber hinaus gibt es auch Programme für die Einspeisung in Mittelspannungsnetze nach der Anwendungsregel VDE-AR-N 4110.
Firma: Ziehl
https://www.ziehl.com/
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Automatische Wiedereinschaltung
Niederspannungsanlagen
In Niederspannungsanlagen findet das Prinzip der automatischen Wiedereinschaltung (AWE) zuweilen in Verbindung mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) Anwendung. Eine z. B. durch Blitzschlag ausgelöste RCD schaltet innerhalb kurzer Zeit wieder selbsttätig ein, nachdem die Schutzeinrichtung durch Prüfung die Intaktheit (Funktionsfähigkeit) des betreffenden Stromkreises festgestellt hat. Bei einem sicherheitsrelevanten Fehler, z. B. Erdschluss, wird die AWE automatisch gesperrt.
Hochspannungsnetze
In Hochspannungs-Freileitungsnetzen treten die meisten Fehler, z. B. Blitzüberschläge, nur verhältnismäßig kurze Zeit und ohne bleibenden Schaden an den Isolatoren auf. Deshalb werden die für die Energieversorgung wichtigen Hochspannungsnetze meist sofort nach dem Abschalten des Fehlers selbsttätig wieder eingeschaltet. Die stromlose Pause zwischen dem Abschalten des Fehlers durch die jeweiligen Schutzeinrichtungen (Überstromzeit- sowie Distanzrelais) und der automatischen Wiedereinschaltung des betreffenden Netzes soll mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Folgen eines Versorgungsausfalls möglichst kurz sein. Die ein- oder dreipolige Kurzunterbrechung (KU) beträgt meist nur wenige Sekunden. Die „schnelle AWE“ (Schnellwiedereinschaltung) erfolgt bereits 0,3 … 1 s nach [...]
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Im Zuge einer Warnung vor Cyber-Angriffswellen mit der Schadsoftware Emotet hat das BSI zuletzt darauf hingewiesen, dass Cyber-Angriffe immer professioneller werden und auch die Organisierte Kriminalität mittlerweile sogenannte APT-Methoden (Advanced Persistent Threats) einsetzt.
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